Die Besten im Klimasplitgeräte Test

Split-Klimaanlagen zum Kühlen, Heizen & Entfeuchten

Der Sommer ist vorbei und trotzdem ist es an der Zeit, eine im Klimasplitgeräte Test 2018 für gut befundene Split-Klimaanlage zu kaufen. Nicht nur weil man Split-Klimageräte in der kalten Jahreszeit günstiger kaufen kann, sondern weil es sich bei den aus Innen- und Außeneinheit bestehenden Klimaanlagen, um echte Multitalente handelt. Das Klimasplitgerät sorgt im Sommer für ein schnelles Absinken der Temperatur, während dessen integrierte Wärmepumpe das Haus in der kalten Jahreszeit kostengünstig und ökologisch vertretbar mit Wärme versorgt. Anders als die elektrischen Direktheizer nämlich, quetschen die Split-Klimaanlagen in etwa die 3,5-fache Menge an Wärme, aus der gleichen Menge an Strom. So ging es uns im Inverter-Klimaanlagen Test 2018 nicht nur um die Kühlwirkung der Klimasplitgeräte, sondern auch um deren Heizleistung. Die Luftentfeuchtungsfunktion der zweiteiligen Klimaanlagen gilt als das dritte Kaufargument, welches wir in unserem Testbericht kritisch hinterfragen wollten.

Klimasplitgeräte Test

>>  die beste Splitklimaanlage 2018... <<

Wenngleich sich nicht jedes Klimasplitgerät in unserem Test als potentieller Testsieger empfehlen konnte, so sind uns die besten Splitklimaanlagen durchaus eine Empfehlung wert. Anders als andere Multitalente, welche alles können aber nichts richtig, erwiesen sich einige der Klimasplitgeräte in unserem Test, als nahezu vollwertige Universalgenies. Die besten Klimasplitgeräte im Test, übertreffen mobile Klimaanlagen in deren Kühlleistung um Längen, ersetzen die Zentralheizung so die Temperaturen nicht in den zweistelligen Minusbereich fallen und übertreffen in einigen Bereichen die Entfeuchtungsleistung eines Luftentfeuchters. Der Nachteil der fehlenden Mobilität lässt sich durch Verwendung mehrerer Inneneinheiten weitgehend kompensieren. Zum vergleichsweise günstigen Kaufpreis guter Klimasplitgeräte, gesellen sich die Kosten der Installation, welche durch einen Fachbetrieb der Kälte-Klima-Branche zu erfolgen hat. Trotzdem sind die Gesamtkosten derart niedrig, dass wir uns die Amortisationsrechnung sparen. Der Zugewinn an Komfort, Gesundheit und Bauwerksschutz, ließe sich nur schlecht in einer solchen Rechnung berücksichtigen. Wer unterdes auf das falsche Pferd setzt oder trotz fehlender Kompetenz bei der Montage seiner Splitklimaanlage selbst Hand anlegt, kann sich viel Ärger einhandeln. Unser Klimaanlagen Ratgeber möge Sie davor bewahren!

Einsatzbereiche & Grenzen der Klimasplitgeräte

 Klimasplitgeräte: Einsatzbereiche  I  Sonderformen  I  Alternativen  I  Montage  I  Test  I  Testergebnis

Kann das Klimasplitgerät die Zentralheizung ersetzen?

Klimasplitgeräte können die Warmwasserversorgung der klassischen Zentralheizung nicht übernehmen. Die Heizleistung sinkt bei Außentemperaturen um die 10 Grad Minus in den Keller. Zwei gewichtige Argumente, welche gegen den Einsatz der Splitklimageräte als Alternative zur Zentralheizung sprechen. Damit die Wohnung gleichmäßig mit Wärme versorgt werden kann, braucht es zudem mehrere Inneneinheiten. Der Markt stellt Klimasplitgeräte mit mehreren Inneneinheiten bereit (Multisplit-Klimaanlagen). Damit könnte man eine 1- bis 2-Zimmer-Wohnung beheizen, denn in Küche und Bad will man ja auch nicht erfrieren. Mit zunehmender Zahl an Inneneinheiten nimmt leider die Heizleistung rapide ab, so dass wir allenfalls Multi-Split-Klimasysteme mit 2-3 Inneneinheiten empfehlen können. Natürlich könnte man mehrere Single-Klimasplitgeräte installieren, aber wohin dann mit den unschönen Außeneinheiten?! Lange Rede kurzer Sinn: Für Haushalte mit mehr als 2 Personen oder 2 Zimmern, eignet sich die Splitklimaanlage nicht als Hauptheizung, wohl aber um die Zentralheizung zu entlasten, zu unterstützen oder zeitweilig zu ersetzen.
Unterdes nimmt die Zahl an Singlehaushalten bedrohliche Dimensionen an. Die Kälte-Klima-Branche darf sich darüber freuen, denn was im Einfamilienhaus nicht funktioniert, stellt im Kleinhaushalt sowohl in ökologischer als auch in ökonomischer Hinsicht das Optimum dar. Das Problem der fehlenden Warmwasserversorgung wird mit einem elektrischen Durchlauferhitzer gelöst. Dieser arbeitet in Kleinhaushalten dank kurzer Wege, Wartungsfreiheit und niedriger Anschaffungskosten sehr effizient. Natürlich steigt dadurch die Stromrechnung nicht unerheblich. Für die gesparten 3 bis 10 Tausend EUR können Sie aber ganz schön viel Strom verbraten. Das wird von Ökofritzen und Energieberatern gerne vergessen. Was von Ökofritzen auch gerne vergessen wird, sind die Umweltressourcen welche beim Bau einer Zentralheizung verbraucht werden. Doch die Kombination aus Klimasplitgerät und Durchlauferhitzer arbeitet im Kleinhaushalt nicht nur ökologisch und ökonomisch vertretbar. Sie erfüllt fast immer auch ihre Aufgaben. Fallen die Temperaturen tatsächlich mal unter -10 Grad Celsius, muss mit Kaminofen oder Stromdirektheizung hinzugeheizt werden. Im Flachland ist dies an zwei bis fünf Tagen im Jahr der Fall und stellt bei guter Außenwandisolierung kein finanzielles Problem dar. Im Bergland hingegen sprechen die kalten Winter eher gegen den Einsatz des Klimasplitgerätes als Hauptheizung. Wer günstig an Holz kommt und über einen Festbrennstoff betriebenen Einzelraumheizer verfügt, sollte trotzdem darüber nachdenken! Derzeit trifft man im Bergland oft die Kombination aus Nachtspeicherheizung und Holzofen an. Die Nachtspeicherheizung agiert im Winter etwas souveräner im Vergleich zum Klimasplitgerät, kühlt aber nicht im Sommer und bietet auch keine Luftentfeuchtungsfunktion. Außerdem liegen die Stromkosten im Vergleich zum Klimasplitgerät, trotz des verbilligten Nachtstromes deutlich höher.
Was für viele in Wohnhaus und Wohnung ein zu großes Risiko darstellt, wird in Ferienhäusern und besseren Gartenlauben immer häufiger zum Standard. Ohne wenn und aber (außer in einer Berghütte) eignet sich das Klimasplitgerät dazu, den Einbau einer teuren Zentralheizung zu umgehen. Letztere würde sich dort nie rentieren. Außerdem sind Kühl- und Luftentfeuchtungsfunktion in einem Wochenendhaus unabdingbar, so dass das Klimasplitgerät dort auch unabhängig von der Heizfunktion gerne verbaut wird. Manche Leute wissen gar nicht, was sie da für ein Heiz-Juwel an die Wand geschraubt haben. Man muss es ihnen sagen! Das Klimasplitgerät ist kein Stromfresser. Es geniest den Strom und kaut ihn gründlich durch.

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Effizientes und komfortables Kühlen mittels Klimasplitgerät

Gekauft wird das Klimasplitgerät in erster Linie, um die Unannehmlichkeiten des Sommers abzumildern. Hohe Temperaturen sind nicht nur unangenehm und leistungsmindernd, sondern bisweilen gefährlich für die Gesundheit. Alte und geschwächte Menschen versterben nicht selten an den Folgen extremer Hitzeperioden. Um seine Familie zu schützen, kauft sich der verantwortungsbewusste Geizkragen zunächst einen Ventilator. Nachdem sich die Familie, bis auf die Oma, von der vom Ventilator verursachten Sommergrippe erholt hat, verkauft er den Ventilator den Schwiegereltern. Vom Profit gönnt er sich einen doppelt so teuren "Luftkühler". Den Begriff "Luftkühler" muss man immer mit Anführungszeichen versehen, denn die Luft vermag er nicht zu kühlen. Der mit einem Gehäuse versehene Ventilator ist eine Mogelpackung, welche ihre Opfer mittels integriertem Luftbefeuchter zusätzlich verhöhnt. Nach dem Ableben des Opas, wird der "Luftkühler" an die mittlerweile verwitwete Schwiegermutter zum "Sonderpreis" verkauft. Der Erlös reicht wie durch ein Wunder, für die Anschaffung einer mobilen Monoblock-Klimaanlage. Gestorben ist daran niemand, nur verrückt geworden. Die unerträgliche Lautstärke der mobilen Klimaanlage hat niemanden kalt gelassen. Das Dilemma mit dem für den Abluftschlauch weit zu öffnenden Südfenster, hat die Gemüter zusätzlich erhitzt und für eine Feedbackschleife im Kopf der logisch denkenden Familienmitglieder gesorgt. Nun, da sich Mutti und Sohnemann in der Klapsmühle ein Zimmer teilen, hat der verwaiste Vater seinen Geiz überwunden, sich ein Klimasplitgerät vom eigenen Geld gekauft und der Schwiegermutter das mobile Klimagerät geschenkt! Diese hat sich wenig später erhängt. Er ärgert sich ein wenig darüber, dass ihm das nicht früher eingefallen ist. Nicht das mit der Schwiegermutter, sondern das mit dem Klimasplitgerät. Es kühlt tatsächlich! Das Klimasplitgerät kühlt schnell, effizient und schont die Nerven. Es erfordert kein geöffnetes Fenster, denn Innen- und Außeneinheit befinden sich dort wo sie hingehören. Die Inneneinheit befindet sich innen, die Außeneinheit außen. Dies muss man explizit erwähnen, denn beim mobilen Klimagerät befindet sich beides innen. Es sei denn man schiebt es nach draußen, am besten zum örtlichen Wertstoffhof. Der Kühleffekt ändert sich dadurch kaum, denn wer sein Fenster schließt und abdunkelt, nachdem er den fetten Abluftschlauch beseitigt hat, beeinflusst das Klima eher zum Positiven, als es das Monoblockgerät vermag.
Das Klimasplitgerät verlagert den positiven Teil seiner Konstruktion in das zu kühlende Gebäude. So dient die Inneneinheit dazu, die warme Luft zu kühlen, zu entfeuchten und zu filtern. Dies geschieht im Zusammenspiel aus Luftfilter, Verdampfer und Kühlflüssigkeit. Die Kühlflüssigkeit erwärmt sich dabei und zirkuliert hernach zur Außeneinheit, wo sie mittels Kompressor wieder abgekühlt wird. Die der Luft entzogene Feuchtigkeit wird mittels Kondenswasserleitung zur Außeneinheit abtransportiert und dort freigesetzt. Während die Inneneinheit der Inverter-Split-Klimaanlage recht unauffällig zu werke geht, findet der Vorgang der lauten Kompression in der Außeneinheit statt. Lüfter und Verdampfer der Inneneinheit arbeiten wesentlich leiser und stören den Familienfrieden allenfalls marginal.
Aufgrund der effizienten Aufteilung in Innen- und Außeneinheit, kühlt das Klimasplitgerät im Vergleich zum Monoblockgerät um Welten besser und effektiver. Das Fenster kann geschlossen bleiben und der Gehörschutz im Baumarkt. Das Klimasplitgerät ist die einzig sinnvolle Methode, möchte man die Hitze aus einem Gebäude heraus bekommen. Bauliche Maßnahmen helfen ggf. dabei, die Hitze so lange wie möglich draußen zu halten. Aber das ist wieder ein anderes Thema, wo wir später noch drauf eingehen möchten.
Fensterabdichtung für mobile KlimaanlagenBauartbedingt kann die Splitklimaanlage i.d.R. nur stationär betrieben werden. Realistisch betrachtet, ist es beim mobilen Klimagerät nicht anders. Zwar kann man die mobile Klimaanlage von einem Raum zum anderen schieben, dort aber nicht ohne unschöne und aufwendige "Fenstermodifikation" betreiben. Damit das Unterfangen, einen Raum mit einer mobilen Klimaanlage kühlen zu wollen, nicht vollends zum Schildbürgerstreich mutiert, gilt es nämlich den riesigen Fensterspalt mittels Fensterabdichtung abzukleben. Diesen Ärger tut sich niemand zweimal an.
Besser wenngleich deutlich teurer in der Anschaffung erscheint es uns, ein Inverter-Klimasplitgerät mit mehreren Inneneinheiten zu verbauen. Es kühlt besser, es verschandelt nicht den Raum, es spart langfristig viel Geld und es verfügt über wertvolle Zusatzfunktionen. Unter Verwendung mehrerer Inneneinheiten vermag es das Klimasplitgerät, bis zu 3 Räume unabhängig voneinander zu kühlen, zu heizen und zu entfeuchten.

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Die Luftentfeuchtung mittels Split-Klimaanlage

Die Luftentfeuchtungsfunktion ist der heimliche Star unter den Funktionen der Klimasplitgeräte. Dabei ist deren Vorhandensein unabdingbar für eine effektive Abkühlung der Umgebung, welche auch subjektiv vom Hitzegeplagten wahrgenommen werden soll. Dieser merkt die Abkühlung der Zimmertemperatur um 3-4 Grad kaum, wenn dabei die Luftfeuchtigkeit nicht merklich reduziert wird. Das was er als unangenehm empfindet, ist nicht vordergründig die hohe Temperatur, sondern die hohe Luftfeuchtigkeit, welche mit der hohen Temperatur einher geht. Warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf, als kalte Luft. Die Feuchtigkeit kondensiert an der Stirn des Hitzkopfes und bahnt sich ihren Weg über die Poritze bis in den Schuh des klatschnassen und klebrigen Stinkstiefels. Irgendwann steht ihm das Wasser bis zum Hals. Das Klimasplitgerät weiß dieses Szenario zu entschärfen, denn es entzieht der Luft auf natürliche Weise die Feuchtigkeit. Durch das Herunterkühlen der Luft, sinkt nämlich deren Wasser-Aufnahmefähigkeit. Das in der Luft gespeicherte Wasser kann nicht länger gehalten werden und regnet quasi ab. Das Klimasplitgerät leitet das Wasser durch eine dünne Leitung nach draußen, wo es dabei helfen kann, das Kleinklima in den gebeutelten Innenstädten zu verbessern. Dank der effektiven Kühlmethode moderner Inverter-Klimaanlagen, vermag das Klimasplitgerät besonders viel Feuchtigkeit aus der Luft des Raumes nach draußen zu verbringen. Warum es also nicht auch vordergründig als Ersatz für ein spezielles Luftentfeuchtungsgerät hernehmen? Es spricht recht wenig dagegen, denn in seiner Entfeuchtungsleistung kann das Klimasplitgerät einen kompakten Luftentfeuchter deutlich übertreffen. Leider sinkt die Entfeuchtungsleistung bei niedrigen Temperaturen stark ab, da die Feuchtigkeit von kalter Luft in geringerem Maße gebunden wird und deshalb im Baukörper verbleibt. Damit die Feuchtigkeit in die Raumluft übergehen kann, müsste der Raum entsprechend beheizt werden. Ggf. wäre hier ein Bautrockner welcher nicht nach dem Prinzip der Kondensationstrocknung arbeitet, effektiver und zweckmäßiger. Besser als ein kompakter Kondensationstrockner agiert das Klimasplitgerät in jedem Falle. Leider besitzt es nicht dessen Mobilität. Es kann also nicht zu entfernten Problemzonen verbracht werden. Das Problem muss zum Klimasplitgerät kommen. Und wer will das schon? Aber manchmal hat man ja "Glück". Rostet die wasserführende Leitung der Zentralheizung gerade im Wohnzimmer durch, befindet sich die Inneneinheit der Splitklimaanlage genau an der richtigen Stelle. Wer mehrere Inneneinheiten installiert hat, kann bei einer größeren Havarie die Türen öffnen und so die ganze Wohnung entfeuchten. Über einen gefüllten Wassertank muss man sich keinen Kopf zerbrechen, denn das der Luft entzogene Wasser wird nicht gesammelt, sondern nach draußen abgeführt.
Natürlich dient der in Klimasplitgeräten verbaute Luftentfeuchter, vordergründig der Klimatisierung. Er verstärkt den subjektiven Kühleffekt der Split-Klimaanlage. Wird die Luft um 2 Grad gekühlt und parallel dazu entfeuchtet, wirkt die gefühlte Temperatur 5-7 Grad niedriger. Dies erleichtert den Arbeitsalltag und das Leben in den eigenen 4 Wänden. Aber auch der Baukörper wird dadurch gepflegt und geschont. Fällt nämlich das Thermometer infolge eines Wetterumschwungs, kann die zuvor vom Klimasplitgerät entzogene Luftfeuchtigkeit, nicht in den Baukörper übergehen. So können Schimmelschäden gar nicht erst entstehen.

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Sonderformen der Klimasplitgeräte

Klimasplitgeräte: Einsatzbereiche  I  Sonderformen  I  Alternativen  I  Montage  I  Test  I  Testergebnis

Kritisierten wir zuvor die fehlende Mobilität der Klimasplitgeräte, möchten wir im Folgenden zwei interessante Ausnahmen vorstellen. Beide findet man unter der Bezeichnung "Mobiles Klimasplitgerät" im Handel, obwohl sie sich grundlegend voneinander unterscheiden. Wirklich portabel ist weder das eine noch das andere mobile Klimasplitgerät, aber beide Varianten haben durchaus ihre Existenzberechtigung.

Mobile Klimasplitgeräte für Wohnmobil und Caravan

Das mobile Klimasplitgerät für Campingfreunde kann die ganze Welt bereisen, denn es dient der Klimatisierung fahrbarer Untersätze. Doch nicht nur deshalb bezeichnet man es als mobiles Klimasplitgerät. Das mobile Klimasplitgerät ist deutlich kleiner und leichter als eine stationäre Inverter-Splitklimaanlage, erbringt aber auch eine deutlich geringere Kühlleistung. Infolge dessen eignet es sich primär für kleinere Räumlichkeiten, wie wir sie in Camper und Caravan vorfinden. Während der reisefreien Zeit spricht unterdes fast nichts dagegen, das mobile Klimasplitgerät in Haus und Wohnung einzusetzen. Während die geringe Kühlleistung mobiler Klimasplitgeräte gegen einen Einsatz in Wohn- und Schlafzimmer sprechen, spricht nichts gegen deren Einsatz in einem kleinen Nebenraum wie dem häuslichen Arbeitszimmer. Leider ist das mobile Klimasplitgerät nicht wirklich komfortabel umsetzbar, denn die Verbindungsleitung mit dem Kühlmittel, kann nicht von Innen- und Außeneinheit getrennt werden. Doch auch wenn Inneneinheit und Außeneinheit fest miteinander verbunden sind, kann das nicht allzu schwere Geraffel durchaus vom Wohnwagen zum häuslichen Arbeitszimmer transferiert werden. Dort stellt man sich zu Recht die Frage, wie man die Außeneinheit draußen z.B. am Fensterbrett montieren soll, denn passgenaue Halterungen gibt es nur für die Montage am Fahrzeug. Außerdem muss die Verbindungsleitung irgendwo hin. Diese ist deutlich dünner als der fette Abluftschlauch einer mobilen Monoblock-Klimaanlage, erfordert aber trotzdem einen offenen Fensterspalt oder eine sinnvolle Eigenkonstruktion. Im Vergleich zum stationären Klimasplitgerät, verfügt die mobile Split-Klimaanlage nicht über eine Heizfunktion. Schade! Die Luft entfeuchtet sie unterdes vorbildlich und führt das überschüssige gesammelte Wasser zur Außeneinheit.
Abgesehen von der fehlenden Heizfunktion via Wärmepumpe, erachten wir das mobile Camping-Klimasplitgerät als äußerst sinnvolle Möglichkeit, Caravan und Wohnmobil zu klimatisieren. Dafür wurde es gemacht. Ein stationäres Klimasplitgerät kann es aufgrund geringer Leistungsfähigkeit und fehlender Heizfunktion nicht vollwertig ersetzen.

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Mobile Klimasplitgeräte für Daheim

Mobile Klimasplitgeräte für Daheim, sollen das Positive aus Monoblock- und Split-Klimaanlage in sich vereinen. Dass dies nicht 100-prozentig funktioniert, kann sich ein jeder zusammenreimen. Immerhin vereinen die mobilen Klopper nicht nur den Preis von Monoblock- und Klimasplitgerät (500+1000=1500 EUR). Genau wie die mobile Klimaanlage, kann auch das mobile Klimasplitgerät "theoretisch" seinen Standort wechseln. Mit knapp 50kg Gewicht ist jedoch dessen Inneneinheit nicht wirklich portabel. Wenigstens kann der Verbindungsschlauch zur Außeneinheit, ohne Kühlmittelverlust entfernt und wieder befestigt werden. Jedoch nicht zu häufig, da ein gewisser Verschleiß zum Defekt der Verbindung führen kann. Das Umsetzen von Innen- und Außeneinheit ist ein unkomfortabler aber nicht unmöglicher Kraftakt. Die Kühl- und Entfeuchtungsleistung der mobilen Klimasplitgeräte für Daheim, ist unterdes deutlich besser im Vergleich zu den mobilen Monoblock-Klimaanlagen. Außerdem arbeiten sie deutlich leiser, wenngleich deren Kompressoren zu unserer Überraschung in den Inneneinheiten verbaut sind. Überall dort wo man das mobile Klimasplitgerät betreiben möchte, braucht es ein 60mm Loch in der Außenwand. Das ist schon Allerhand!
In unserem Klimasplitgeräte Test 2018 haben wir keine mobilen Split-Klimaanlagen getestet. Hätten wir es getan, wären wir vielleicht nicht so überrascht, über die vielen überwiegend sehr positiv ausfallenden Erfahrungsberichte, welche man zum mobilen Klimasplitgerät im Internet findet. Allein schon die fehlende Heizfunktion täte uns vom Kauf einer mobilen Splitklimaanlage für Daheim abhalten. Deren Besitzer stören sich offenbar nicht daran, denn sie kaufen das mobile Klimasplitgerät nicht zum heizen, sondern zum effektiven kühlen. Im Vergleich zum stationären Klimasplitgerät, erfordert das mobile Splitklimagerät keine Montage durch einen autorisierten Fachbetrieb der Kälte-Klima-Branche. Dies scheint den deutlich höheren Anschaffungspreis irgendwie zu rechtfertigen?! Favorisieren wir stattdessen den Einbau einer stationären Split-Klimaanlage mit mehreren Inneneinheiten zwecks Abdeckung mehrerer Standorte, so liegt dies einzig und allein an unserer Voreingenommenheit! Wir empfehlen deshalb die Kenntnisnahme unabhängiger Erfahrungsberichte zum mobilen Klimasplitgerät.

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Alternative Methoden der Klimatisierung

Klimasplitgeräte: Einsatzbereiche  I  Sonderformen  I  Alternativen  I  Montage  I  Test  I  Testergebnis

Stellt auch der Markt einige Alternativen zum Klimasplitgerät bereit, so dienen diese doch letztlich nur dazu, den armen Mann zu schröpfen und zur Verzweiflung zu bringen. Er kann sich keine Split-Klimaanlage leisten und setzt all seine Hoffnungen und letzten Piepen in Ventilator, Luftkühler und mobiles Klimagerät. Nicht selten kauft er die genannten Hoffnungsträger in eben dieser Reihenfolge, um den hohen Kosten für ein Klimasplitgerät zu entgehen. Zusammengerechnet zahlt er zunächst das Gleiche und schließlich das Doppelte, denn um den Kauf eines Klimasplitgerätes kommt auch er nicht umhin, möchte er seine kärgliche Plattenbauwohnung wirkungsvoll klimatisieren. Wer billig kauft, kauft zweimal und darf sich über die immer weiter auseinander klaffende Schere zwischen Arm und Reich nicht beschweren! Dass die Reichen immer reicher werden, liegt nicht zuletzt an deren kühlen Kopf, mit dem es sich gut denken und gewinnbringend handeln lässt. Dass die Armen immer ärmer werden, liegt an deren überhitzten Entscheidungen, welche aus der Not heraus getroffen, mehr oder weniger besoffen, fast immer in der Schuldenfalle enden. Zu guter Letzt kommt auf Ventilator, Luftkühler und mobile Klimaanlage der Kuckuck drauf und der Ofen ist aus. Letzteres ist nicht so schlimm, denn die Splitklimaanlage beinhaltet eine günstige Heizfunktion. Als primäre Heizung fest verbaut, darf das Klimasplitgerät nicht gepfändet werden. Die Stromkosten zahlt dem cleveren Hartzer die ARGE. Doch es gibt noch weitere Gründe, auf die Alternativen zur Split-Klimaanlage zu verzichten.

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Ventilator

Der Ventilator kann die Luft weder kühlen noch entfeuchten. Seine Stärke ist das Aufwirbeln von Staub und den hat der arme Mann im Überfluss. Den Staub auf der Einrichtung und den Feinstaub in der Raucherlunge. Immerhin beschleunigt der Ventilator nicht nur den Dreck, sondern auch die Luft des Raumes. Die künstlich erzeugte Zugluft prallt auf die tätowierte Haut des volltrunken schlafenden Hartzers und kühlt dessen Hautoberfläche merklich ab. Leider merkt er es zu spät und wird vom Ventilator soweit heruntergekühlt, dass er erst mal einen Glühwein trinken muss. Wirklich krank wird so einer ja nicht. Wehe aber der Bessergestellte stellt sich so einen Ventilator in seine Eigentumswohnung. Er ist total verweichlicht und verträgt weder hartes Klopapier, Zugluft noch Feinstaub. Kommt er mit der schmutzigen Zugluft des Ventilators in Berührung, haut es ihn zunächst für 2 Wochen um (Sommergrippe) und später dann für immer, denn der aufgewirbelte Feinstaub verkürzt das Leben einschneidend.
Ein rotorloser Ventilator mit HEPA-Filter vermag es unterdes, die Nebenwirkungen des klassischen Rotorlüfters weitgehend zu eliminieren. Er wirbelt weniger Staub auf und filtert die angesaugte Luft wirkungsvoll. Der Luftaustritt ist weniger partiell, so dass die Gefahr einer Unterkühlung geringer ist, als beim klassischen Ventilator mit Rotor.
So oder so ist der Ventilator keine Alternative zum Klimagerät, denn er kann nur einzelne Personen herunter kühlen, nicht aber den Lebensraum der ganzen Familie. Die fehlende Entfeuchtungsfunktion tut ihr Übriges, um den Ventilator als nutzloses Gadget zu diskreditieren. Den Vergleich mit dem Klimasplitgerät kann er nur verlieren.

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Luftkühler

Während der Ventilator seine Unfähigkeit nicht verbirgt, versteckt der Luftkühler seinen Ventilator unter einem Blechmantel. Alles was man dem Ventilator vorwirft, gilt es auch über den Luftkühler zu sagen. Zusätzlich muss man ihm den Tatbestand der Heimtücke vorwerfen. Dies fängt schon an bei der Produktbezeichnung "Luftkühler", denn er verbirgt unter seinem Blechmantel keinerlei Technik, welche imstande wäre, die Luft zu kühlen. Auch für subjektiv empfundene Erleichterung kann der Luftkühler nicht sorgen, denn im Vergleich zur Klimaanlage fehlt ihm die Luftentfeuchtungsfunktion. Schlimmer noch, viele "Luftkühler" integrieren einen Luftbefeuchter, welcher die Wohnung zur Sauna macht. Hemmungslose Geschäftemacher sind aus rechtlichen Gründen dazu übergegangen, den "Luftkühler" als Klimagerät zu vermarkten. Dies ist legitim, denn das Klima verändert er, wenn auch nicht zum Positiven. Die Folge ist nicht selten ein Fehlkauf derer, welche sich ein echtes Klimagerät kaufen wollen. Im seriösen Versandhandel erworben, kann man so eine fälschlicherweise erworbene Mogelpackung wenigstens zurückschicken. Den Aufwand hat man trotzdem und außerdem viel Zeit verloren, was bei 30 Grad Zimmertemperatur nicht nur ärgerlich ist, sondern auch das Leben kosten kann.
Um es noch einmal klar zu sagen: Wird der Luftkühler in einem 30 Grad warmen Raum zum Einsatz gebracht, bleibt die Zimmertemperatur bei 30 Grad. Die unerträgliche Schwüle nimmt bestenfalls nicht zu, wenn man den integrierten Luftbefeuchter nicht aktiviert. Im Vergleich zur Split-Klimaanlage ist der Luftkühler ein Scherzartikel, - ein ganz böser Scherzartikel!

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Mobiles Klimagerät (Monoblock-Klimaanlage)

Das mobile Klimagerät ist tatsächlich in der Lage, die Temperatur eines Raumes marginal zu senken und die Luft darin von der unangenehmen Feuchtigkeit zu befreien. Allerdings gilt es einen hohen Preis dafür zu zahlen und wir meinen damit nicht den Kaufpreis. Ein Monoblock-Klimagerät verschandelt den Wohnraum nachhaltig. Während die kleine Inneneinheit einer Splitklimaanlage unauffällig unter der Zimmerdecke platziert werden kann, steht die mobile Klimaanlage mitten im Blickfeld oder gar im Weg. Sie muss nah am Fenster platziert werden, damit der fette Abluftschlauch durch das geöffnete Fenster nach draußen geführt werden kann. Die Fensterabdichtung aus Stoff, welche den Schildbürgerstreich etwas entschärfen soll, sieht dermaßen hässlich aus, dass sich der Bewohner angewidert abwenden muss, weil er den Anblick nicht ertragen kann. Doch aus dem Zimmer treibt ihn nicht die Optik, sondern die Akustik der mobilen Klimaanlage. Mobile Klimageräte arbeiten dermaßen laut, dass sie in gewerblich genutzten Räumen nicht ohne Gehörschutz betrieben werden dürfen. Um die Gesundheit der Privatleute schert sich unterdes keine Berufsgenossenschaft und so landen nicht wenige der Nutzer einer mobilen Klimaanlage eher früher als später in der Irrenanstalt oder gar vor dem Haftrichter, weil sie mit Diabolos auf Passanten geschossen haben.
Mobile Klimageräte sind nicht nur laut, sondern ständig laut, da sie ununterbrochen kühlen müssen, um überhaupt einen zählbaren Kühleffekt zu erzielen. In einer Dachwohnung sind Monoblock-Klimaanlagen nicht selten gänzlich überfordert. Der dauerhafte Betrieb hat natürlich einen hohen Stromverbrauch zur Folge. Im Vergleich zum Klimasplitgerät verbraucht die mobile Klimaanlage bei geringerer Leistung deutlich mehr Strom. So amortisiert sich der höhere Kaufpreis eines Klimasplitgerätes bei regelmäßiger Nutzung binnen Jahresfrist.
Auch mit der Mobilität der mobilen Klimageräte ist es nicht weit her. Zwar lassen sich die schweren Monoblockgeräte mit viel Aufwand in einen anderen Raum verfrachten, können dort aber nicht ohne neuerliche Fensterpräparierung betrieben werden. Diesen Aufwand tun sich die Wenigsten an und betreiben ihre mobile Klimaanlage alsbald nur noch stromlos in der Abstellkammer. Das mobile Klimagerät ist nicht wirkungslos, aber aufgrund seiner Begleitumstände und Nebenwirkungen absolut nutzlos. Es lebe die Inverter-Split-Klimaanlage!

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Bauliche Maßnahmen und richtiges Verhalten

Bauliche Maßnahmen zur Klimaanlagenvermeidung sind teuer und nicht selten kontraproduktiv. Wer sein Haus dämmt um es u.a. im Sommer vor Wärme abzuschirmen, ignoriert nicht selten einen eklatant wichtigen Sachverhalt. Die im Haus entstehende Wärme kann bei hermetisch isolierten Gebäuden nicht mehr nach draußen. Was im Winter erwünscht ist, wird im Sommer zur Qual. So wird das Passivhaus allein durch die Abwärme der darin lebenden Personen, im Sommer zum Brutkasten für befruchtete Hühnereier. Kommt dann noch die Abwärme eines Notebooks hinzu, haben die Küken keine Chance, das Spiegelei schon. Wer also die Wirtschaft ankurbeln möchte, indem er sein Haus isoliert, sollte nicht nur auf die Worte des Energieberaters hören. Er sollte seinen Verstand einschalten und die Nachteile einer Fassadendämmung nicht ignorieren! Egal ob ein Haus gedämmt ist oder nicht, der Einsatz eines Klimasplitgerätes wird früher oder später zur Pflicht.
Der Einsatz einer Split-Klimaanlage kann aber durch verschiedene Beschattungsmaßnahmen hinausgezögert werden. So kann man sich zumindest einen Teil der sich läppernden Stromkosten sparen. Wer im eigenen Häuschen mit Garten wohnt, sollte die Südseite des Gebäudes mit Hilfe von laubabwerfenden Gehölzen vor direkter Sonneneinstrahlung im Sommer schützen. Das Blattwerk vollbringt sein Werk im Sommer, gibt aber den Weg für die Sonnenstrahlen im Winter frei. Am effektivsten agieren sicher Kletterpflanzen wie der "Wilde Wein", welche die Fassade vollständig abschirmen. Leider hinterlassen insbesondere die selbsthaftenden Kletterpflanzen unschöne Spuren an der Fassade, so dass sie heute kaum noch zum Einsatz kommen. Nicht selbsthaftende Kletterpflanzen erfordern aufwendige Rankhilfen, welche ein Anbohren der Fassade erfordern (Wärmebrücken). Bewohner eines Bungalows haben es etwas einfacher und können sich mit im Boden verankerten Rankhilfen behelfen. Dort kann z.B. eine Kletterose oder auch eine Weinrebe, Licht und Schatten in die Herzen der hochverschuldeten Eigenheimbesitzer zaubern. Auch der Pflegeaufwand hält sich bei einem 1-Geschosser in engen Grenzen.
Egal ob Hausbesitzer oder Mietnomade, spielt das intelligente Fenstermanagement im Sommer eine große Rolle bei der Klimatisierung der Wohnräume. Besonders wichtig erscheint uns hier die rechtzeitige Verdunkelung der Glasflächen. So sind die Fenster und Oberlichter vor dem ersten Sonnenstrahl mittels Rollo oder Übergardine vor der Wärmestrahlung abzuschirmen. Verschließen kann man die Fenster etwas später, kurz bevor die Außentemperatur die Innentemperatur übersteigt. Geöffnet werden sie bei längeren Hitzeperioden erst nach Mitternacht wenn die Blase das erste mal drückt. Kühlt es sich schon zum Abend hin ab, dann natürlich schon vor der Nachtruhe.
Zusammenfassend gilt es festzuhalten, dass man mit den einfachsten und günstigsten Maßnahmen, den größt möglichen Effekt erzielen kann. Wer stattdessen seine Fassade dämmt, erzielt zumindest im Sommer kaum einen Effekt. Erst in Kombination mit einem Klimasplitgerät bringt eine gut gedämmte Fassade einen merklichen Vorteil. Das Klimasplitgerät kühlt den Innenraum, während die Fassadendämmung zumindest die Wärme von außen fern hält.

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Ein Klimasplitgerät kaufen und installieren

Klimasplitgeräte: Einsatzbereiche  I  Sonderformen  I  Alternativen  I  Montage  I  Test  I  Testergebnis

Die Montage einer Klimasplitanlage hat durch einen autorisierten Fachbetrieb der Kälte-Klima-Branche zu erfolgen. Dies schreibt der Gesetzgeber in Deutschland vor. Unfachmännisch montierte Klimasplitgeräte könnten ansonsten klimaschädigendes Kältemittel freisetzen. Sind im Handel erhältliche Klimasplitgeräte auch ohne weiteres vom semiprofessionellen Heimwerker zu installieren, so sollte man es aber aus versicherungstechnischen Gründen unterlassen. Verursacht das selbst installierte Klimasplitgerät einen Brand oder eine Klimakatastrophe, so kann die Hausrat- oder Gebäudeversicherung die Schadensregulierung verweigern. Im Angesichte der zu erwartenden Schadenshöhe wäre zwar nicht die Existenz der Menschheit, aber doch die eigene in Gefahr. Um die Installationskosten zu reduzieren, spricht aber nichts dagegen, gewisse Vorarbeiten in Eigenregie zu leisten, so dass der beauftragte Fachbetrieb nur noch die kritischen Leitungen anschließen muss. Den Nachweis für den vorschriftsmäßigen Anschluss durch einen autorisierten Fachbetrieb, sollte man seinen Versicherungsunterlagen beifügen. Nebenbei erwähnt erlicht bei Eigenmontage i.d.R. die Garantie. Dies erwähnen die Hersteller gerne im Kleingedruckten, während sie im Großgedruckten die leichte Selbstmontage loben.
Der Kauf eines Klimasplitgerätes sollte unterdes nicht unbedingt beim autorisierten Fachbetrieb erfolgen, denn dort kostet es i.d.R. wesentlich mehr. Eine seriöse Mischkalkulation liegt dieser Gewinnmaximierung selten zugrunde. Die allseits bekannten Großversandhäuser kaufen die Klimageräte in großen Stückzahlen günstig ein und geben den so erzielten Vorteil mehr oder weniger an die Verbraucher weiter. Es spricht also wenig dagegen, sein Klimasplitgerät im Online-Versandhaus zu kaufen und vom autorisierten Fachbetrieb anschließen zu lassen. Zwar gibt es einige Fachbetriebe, welche so etwas nicht mit sich machen lassen, aber andere freuen sich über jeden Auftrag. Möglicherweise empfiehlt es sich, im Vorfeld einen willigen Montagepartner zu suchen.
Wer das Klimasplitgerät beim Montagepartner kauft, zahlt zwar wesentlich mehr, hat aber unter Umständen einen gewissen Service-Vorteil. Stellt sich nämlich nach der Montage heraus, dass das im Versandhaus gekaufte Klimasplitgerät defekt ist, bekommt man bestenfalls die Kosten für das Gerät, nicht aber die Montagekosten erstattet. Stellt der Montagepartner auch das Klimasplittgerät bereit, hat er die daraus folgenden Zusatzkosten zu tragen. Einfacher ist dann auch die Abwicklung bei einem späteren Garantiefall.

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Der Klima-Splitgeräte Test im Detail

Klimasplitgeräte: Einsatzbereiche  I  Sonderformen  I  Alternativen  I  Montage  I  Test  I  Testergebnis

Im Klimasplitgeräte Test 2018 nahmen wir uns 8 gängige Split-Klimaanlagen des unteren Preissegmentes mit je einer Inneneinheit zur Brust. Als Testumgebung diente uns eine alte Doppelgarage mit einem Volumen von 72m³ (30m²) und dauerhaftem Feuchteeintrag von oben und unten. Um für gleichmäßige Bedingungen im Klimasplitgeräte Test 2018 zu sorgen, halfen wir mittels Heizung und Dampferzeuger etwas nach. In der nicht all zu großen Testumgebung sollte eigentlich keines der 8 Klimasplitgeräte überfordert sein, denn deren Hersteller versprechen eine Eignung für Räume bis 50m², gehen dabei aber von einer deutlich größeren Raumhöhe aus, als es bei unserer Testumgebung der Fall ist. Der Split-Klimaanlagen Test beginnt mit einer Inaugenscheinnahme der gelieferten Komponenten, gefolgt von der Vormontage der Innen- und Außeneinheiten und dem Bohren der Löscher. Das Anschließen der Leitungen überließen wir einem autorisierten Fachmann, denn zum einen ist dies Vorschrift (egal...) und zum anderen wären wir damit überfordert gewesen, weil wir Zeit Lebens noch nie gearbeitet haben.
Nach einem ersten Funktionstest und der daraus folgenden Reduzierung des Testfeldes auf 6 Klimasplitgeräte, konnte es mit dem Test der einzelnen Funktionen Kühlen und Entfeuchten losgehen. Im Dauertest welcher sich bis in den späten Herbst hinein zog, überprüften wir nicht nur die Haltbarkeit der Split-Klimaanlagen, sondern widmeten uns auch deren Heizfunktion. Das Testergebnis stellte uns zufrieden und brachte einen würdigen Klimasplitgeräte Testsieger 2018 hervor. Die unserer Meinung nach beste Split-Klimaanlage siegte zwar nur mit marginalem Vorsprung, bot aber letztlich das beste Preis-Leistungsverhältnis. Getrübt wurde der Split-Klimageräte Test vom frühen Ausfall zweier von Anfang an defekter Testkandidaten.

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Erster Eindruck und Montage der Klimasplitgeräte

Die Lieferung der 8 zu testenden Klimasplitgeräte erfolgte zeitnah und vollständig durch ein bekanntes Großversandhaus. Allerdings bestellten wir nicht während der Hauptsaison, sondern schon im Frühjahr, als noch niemand daran dachte ein Klimasplitgerät zu kaufen. So umgeht man lange Wartezeiten und überhöhte Preise! Unser Anliegen bestand jedoch eher darin, das Testprozedere rechtzeitig vor der ersten Hitzeperiode einleiten zu können.
Klimasplitgerät MontageNach einer gründlichen Inaugenscheinnahme der einzelnen Split-Klimaanlagen, planten wir deren Montage und machten zum Käse unsere alte Garage. So erforderte jedes Klimasplitgerät das Bohren eines ca. 60mm großen Loches zur Durchführung der Kühlmittelleitung, welche Innen- und Außeneinheit miteinander verbindet. Außerdem wurden die Außeneinheiten (wenn möglich) mit im Zubehörhandel erhältlichen Klimasplitgeräte-Halterungen an der Außenwand der Garage befestigt. Für zwei der Außeneinheiten fanden wir keine passenden Halterungen und so stellten wir sie notdürftig befestigt auf den Boden. Die Inneneinheiten montierten wir gut 30cm unter der Garagendecke. Alles in allem handelten wir uns durch die Montage der Klimasplitgeräte recht viele Wärmebrücken ein, aber unsere Testumgebung war ja gemessen an den Versprechungen der Hersteller eh ein bisschen zu klein. Die erste Inaugenscheinnahme der Klimasplitgeräte brachte uns im Übrigen nicht viel. Augenscheinlich schien alles vorhanden und in Ordnung, aber ob die Klimasplitgeräte auch funktionieren, weiß man ja leider erst nach der Endmontage durch einen Fachbetrieb der Kälte-Klima-Branche.
Auch wir überließen die finalen Montagearbeiten einem Fachmann der Kälte-Klima-Branche. Hans-Peter, ein arbeitsloser Elektriker, war vor zwei Jahren angetrunken bei -20 Grad in eine Baugrube gestürzt und hatte sich in einer nicht enden wollenden Nacht, Teile seiner unteren Extremitäten abgefroren, denn seine Schuhe gingen beim Fall verloren. Er weiß genau was Kälte und Klima bedeuten! Hat er auch nicht mehr alle Zehen am Fuß, so gelang es ihm doch 7 der 8 Klimasplitgeräte für den Test fertig zu montieren. Bei einer der zu testenden Splitklimaanlagen passte das mitgelieferte Montagematerial hinten und vorne nicht zusammen. Immerhin besserte der Hersteller nach und schickte ein eigenes Montageteam. Trotzdem lag die Schuld beim Hersteller und nicht beim Hans-Peter, so dass Letzterer einen vollen Kasten Mineralwasser als Lohn für seine Arbeit in Empfang nehmen konnte. Das betreffende Klimasplitgerät bekam aufgrund des fehlerhaften Lieferumfangs ein "Mangelhaft" als Zwischenergebnis ins Klassenbuch eingetragen. Alle anderen Klimasplitgeräte beendeten diesen ersten Test mit guten bis sehr guten Noten. Bezüglich der nicht erhältlichen Halterungen für zwei der Split-Klimaanlagen, drückten wir beide Augen zu. Vielleicht hätten wir nur länger danach suchen müssen? Trotzdem an dieser Stelle der folgende Hinweis: Schon bevor Sie sich eine Split-Klimaanlage kaufen, sollten Sie sich Gedanken über deren Montage machen. Kaufen Sie die passenden Halterungen am besten gleich mit!
Der erste Funktionstest endete leider mit einer bösen Überraschung, denn zwei der 8 Klimasplitgeräte waren offenkundig defekt. Da es für beide Split-Klimaanlagen keinen Hersteller-Support gab, schickten wir sie zum jeweiligen Importeur zurück. Im Klimasplitgeräte Test 2018 galt es nun den Testsieger aus den 6 verbliebenen Split-Klimaanlagen herauszukristallisieren.

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Die Kühlleistung der Klimasplitgeräte im Test

Schon der Frühsommer des Jahres 2018 war nicht von schlechten Eltern und so konnten wir mit dem Test der Kühlfunktion außerplanmäßig früh beginnen. Unsere Flachdachgarage welche in der prallen Sonne steht, heizte sich alsbald wie eine Dachwohnung auf und stellte so eine ideale Testumgebung dar. Um gleiche Testbedingungen für alle 6 Klimasplitgeräte bereitstellen zu können, spielten wir ein bisschen mit den Heizfunktionen der gerade nicht im Test befindlichen Split-Klimaanlagen. Mit Erreichen einer Raumtemperatur von 26 Grad Celsius beendeten wir das künstliche Hinzuheizen und aktivierten die Kühlfunktion der zu prüfenden Klimaanlage, um mit dem Test beginnen zu können.
Da die zu testenden Klimasplitgeräte in ihren Datenblättern unterschiedliche Kühlleistungen versprachen, erwarteten wir von einer Splitklimaanlage mit angegebenen 11000 BTU nicht die selbe Leistung wie von einem Klimagerät mit versprochenen 12000 BTU. Es sei denn die Minderleistung spiegelte sich nicht in einem niedrigeren Preis wieder. Grundsätzlich sollten aber alle der in unserem Test befindlichen Klimasplitgeräte leicht unterfordert sein, da unsere durchlöcherte Doppelgarage das in den Datenblättern angegebene max. zu kühlende Volumen deutlich unterschreitet. Das Flachdach, die Wärmebrücken und die fehlende Außenwandisolierung der einfachen Ziegelwand, sorgen unterdes für eine Erhöhung des Schwierigkeitsgrades. Nichts desto trotz kamen alle 6 im Test verbliebenen Klimasplitgeräte mit der gestellten Aufgabe zurrecht und kühlten die Testumgebung zeitnah auf angenehme 22 Grad Celsius herunter. Einzig die gestoppten Zeiten sorgten für eine tabellarische Abstufung des Testergebnisses. Die Leistungsangaben der Hersteller in den Datenblättern stimmte unterdes nicht immer, so dass sich mitunter die vermeintlich stärkere Klimaanlage, in der Praxis als allenfalls ebenbürtig herausstellte. Allein deshalb variierte das Testergebnis der 6 Klimasplitgeräte von "Sehr Gut" bis "Befriedigend".
Zum Vergleich zogen wir außer Konkurrenz ein Monoblock-Klimagerät (mobile Klimaanlage) zum Klimasplitgeräte Test hinzu, welches gemäß der Angaben im Datenblatt, auch zur Kühlung unserer Doppelgarage geeignet sein sollte. Es hat sich jedoch als absolut untauglich erwiesen. Von der Lautstärke wollen wir erst gar nicht reden, zumindest nicht jetzt. Zur Erreichung des vorgegebenen Klimaziels fehlte der mobilen Klimaanlage die Kraft. In der dreifachen Zeit im Vergleich zu den getesteten Klimasplitgeräten, senkte die Monoblock-Klimaanlage die Raumtemperatur auf 23 Grad Celsius und lärmte dann ununterbrochen weiter. Dabei hatten wir den Fensterspalt mittels Holzkonstruktion perfekt abgedichtet.
Die Klimasplitgeräte haben den Test der Kühlfunktion zu unserer vollsten Zufriedenheit durchgestanden. Es gab keinen Ausfall zu beklagen.

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Die Entfeuchtungsleistung der Split-Klimaanlagen im Test

Der Käufer eines Klimasplitgerätes muss sich über einen verpfuschten Sommer nicht ärgern, denn Split-Klimaanlagen integrieren idealerweise einen leistungsstarken Luftentfeuchter. Auch wir hatten keinen Grund zur Klage, denn die schlechte Gründung und das undichte Flachdach unserer Doppelgarage, sorgten im Zusammenspiel für ideale Testbedingungen. Mittels Heizung und Dampferzeuger halfen wir etwas nach, um für nahezu gleiche Testbedingungen zu sorgen. Ähnlich wie schon bei der Prüfung der Kühlfunktion, wussten die 6 noch im Test befindlichen Klimasplitgeräte auch bei der Luftentfeuchtung zu überzeugen. Wirklich wundern muss man sich darüber nicht, denn je stärker die Kühlfunktion einer Klimaanlage, desto mehr Wasser vermag diese der Luft zu entziehen. Mit sinkender Temperatur sinkt das Wasserhaltevermögen der Luft. Also gilt es bei rabiater Abkühlung der Raumtemperatur, auch ordentlich Luftfeuchtigkeit zu entsorgen. Man kann sich quasi gar nicht dagegen zur Wehr setzen. Sorgen muss man sich deswegen nicht, denn die hohe Luftfeuchtigkeit verstärkt schließlich die Qualen des Hitzegeplagten. Wird die Luftfeuchtigkeit durch das Klimasplitgerät merklich reduziert, wirkt die subjektiv empfundene Raumtemperatur gleich 2-3 Grad niedriger, obwohl sie tatsächlich nicht gesunken ist. Für die tatsächliche Senkung der Raumtemperatur sorgt die Kühlfunktion der Split-Klimaanlage. Das "Abwasser" ist quasi ein Abfallprodukt der Kühlfunktion. Diese bringt die Feuchtigkeit in der Luft zum kondensieren. Das so entstandene Wasser wurde von uns aufgefangen und gemessen. Parallel dazu notierten wir uns die Werte der relativen Luftfeuchte, welche uns das Hygrometer anzeigte.
Das Testergebnis stimmte uns in sofern missmutig, als dass wir wieder keinen klaren Testsieger über alle anderen Split-Klimaanlagen erheben konnten. Die Unterschiede zwischen den 6 Klimasplitgeräten erwiesen sich in diesem Test als derart marginal, dass wir es nicht einmal wagten, eine tabellarische Reihenfolge festzulegen. Schließlich schwankten die Testbedingungen in unserer praxisnahen Testumgebung, trotz größter Sorgfalt, ebenfalls marginal. Letztendlich gab es in dieser Testdisziplin nur Testsieger zu vermelden. Alle getesteten Splitklimageräte erwiesen sich bei sommerlichen Temperaturen als sehr gute Luftentfeuchter.
Doch wie sieht es aus wenn die Temperaturen zum Herbst hin fallen? Naturgemäß befindet sich dann weniger Feuchtigkeit in der Luft und die Entfeuchtungsleistung der Splitklimaanlagen sinkt. Bezüglich der Klimatisierung ist diese Tatsache nicht weiter tragisch, denn wenn keine störende Luftfeuchtigkeit vorhanden ist, stört die schwächere Entfeuchtungsleistung der Klimasplitgeräte bei niedrigen Temperaturen nicht im Geringsten. Gilt es aber einen havariebedingten Feuchteschaden im Winter zu bekämpfen, spielt die Entfeuchtungsleistung bei niedrigen Temperaturen keine ganz unwichtige Rolle. Um die Entfeuchtungsleistung zu verbessern, bleibt dem Nutzer des Klimasplitgerätes nur eine Möglichkeit. Er muss die Temperatur der Raumluft durch kräftiges Heizen deutlich erhöhen, damit sich der im Baukörper befindliche Wasserschaden in die Luft des Raumes erheben kann. Das nach dem Kondensationstrockner-Prinzip entfeuchtende Klimasplitgerät, kann nur die in der Luft befindliche Feuchtigkeit aufnehmen.
Nur am Rande sei erwähnt, dass sich die Entfeuchtungsleistung des außer Konkurrenz am Klimasplitgeräte Test teilnehmenden Monoblock-Klimagerätes, als nicht erwähnenswert herausgestellt hat. So gesehen hatten wir wenigstens einen eindeutigen Testverlierer. Das mobile Klimagerät versagte sowohl bei der Luftentfeuchtung, als auch bei der Handhabung des gesammelten Wassers. Da war man richtig froh, dass man den Behälter nicht so oft leeren musste. Im Vergleich dazu geschieht die Wasserabführung beim Klimasplitgerät vollautomatisch über eine Kondensatleitung.

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Das Klimasplitgerät als Heizung im Test

Die effiziente und kostengünstige Heizfunktion der Klimasplitgeräte ist nur wenigen bekannt, und so freuten wir uns wie kleine Kinder auf deren Test. Zur Erinnerung sei noch einmal erwähnt, dass die Stromheizung der Splitklimageräte dank der integrierten Wärmepumpe, ca. 3,5 mal effektiver arbeitet, als strombetriebene Direktheizer wie der Ölradiator oder der Heizlüfter. Schon seit einigen Jahren macht man sich dieses Prinzip bei der Beheizung von Eigenheimen zu Nutze. Dort wird statt der Gastherme immer häufiger eine Luft-Luft-Wärmepumpe verbaut. Diese arbeitet nach dem gleichen Prinzip, wie die Heizfunktion der Klimasplitgeräte, kostet aber das 10-20-fache. Kein Wunder dass die Heizfunktion der Split-Klimaanlagen nur hinter vorgehaltener Hand Erwähnung findet. Schließlich machen sich deren Hersteller damit das eigene Luft/Luft Wärmepumpen Geschäft kaputt. Im Vergleich zum Klimasplitgerät bieten Luft/Luft-Wärmepumpen aufgrund des fehlenden Kühlmittelkreislaufs keine Kühlfunktion, eignen sich dafür aber zur Brauchwassererwärmung. In der Praxis konkurrieren die beiden Systeme daher eher selten. Die Luft/Luft-Wärmepumpe wildert im Eigenheim-Sektor, während das Klimasplitgerät eher Kleinhaushalte oder Ferienhäuser bedient. Im Eigenheim ergänzt die Heizfunktion der Splitklimaanlage allenfalls die Hauptheizung. Speziell in der Übergangsjahreszeit oder in kühlen Sommernächten kann das aufwendige und teure System der Zentralheizung dank der Split-Klimaanlage deaktiviert bleiben.
Und so testeten wir die Heizfunktion der Klimasplitgeräte in der Übergangszeit von September bis November. Tiefsttemperaturen blieben uns während dieser Zeit erspart, so dass unser Klimasplitgeräte Test keine Aussagen zum Extrembereich treffen kann.
Bei Außentemperaturen zwischen 20 und 3 Grad Celsius hatten die Splitklimaheizungen unterschiedlich lange zu kämpfen, um die alte Doppelgarage auf unangenehme 23 Grad Celsius aufzuheizen. Vier der Klimasplitgeräte versagten letztendlich in den kühler werdenden Morgenstunden des heran rückenden Winters. Angenehme 21 Grad Celsius schafften zwar alle 6 Split-Klimaanlagen, brauchten dazu aber teilweise sehr lange. Es kam zu großen Abweichungen beim Stromverbrauch. Tatsächlich begeisterten uns drei der getesteten Split-Klimaanlagen mit der Leistungsfähigkeit und Effizienz ihrer Heizfunktion. Sie stimmten uns somit auch hoffnungsvoll für einen ev. Wintereinsatz bei Temperaturen von deutlich unter 0 Grad. Eigentlich sollten alle Klimasplitgeräte dafür geeignet sein, werben doch deren Hersteller mit einer für Temperaturen bis -15 Grad Celsius geeigneten Heizfunktion. Im Kleingedruckten wird dies relativiert, denn ohne zusätzliche Vorerwärmung durch eine Heizung in der Außeneinheit, eignen sich die Klimasplitgeräte nur bei Außentemperaturen oberhalb von -7 Grad Celsius. Darunter bleibt die Wirtschaftlichkeit auf der Strecke. Aber das ist ja auch schon was, denn viel kälter wird es ja dank der Klimaerwärmung nicht mehr. Trotzdem ließen 3 der 6 Klimasplitgeräte eine Eignung als Heizung bei vorwinterlichen Temperaturen vermissen. Das finden wir beschissen! Immerhin kommen wir unserem Ziel, einen eindeutigen Klimasplitgeräte Testsieger zu bestimmen, immer näher. Mobile Klimaanlagen besitzen übrigens keine Heizfunktion.

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Lautstärke und Komfort der Split-Klimaanlagen im Vergleich

Auch bezüglich der Betriebsgeräusche unterschieden sich im Test die Klimasplitanlagen voneinander. Wirklich laut agierte keine der 6 Inneneinheiten, aber 4 der Testkandidaten könnten durchaus den Nachtschlaf gefährden. Zumindest empfindliche Personen könnten sich durch das leise aber doch deutlich vernehmbare Rauschen gestört fühlen. Hier gingen die Meinungen der Produkttester aber auseinander. Etwas besser machten es die restlichen 2 Klimasplitgeräte im Test. Deren leises Rauschen erinnert an eine Nacht am Strand und fördert eher das Einschlafen, als das es den Nachtschlaf unterbindet. Im Wohnzimmer täte keines der 6 getesteten Split-Klimaanlagen die Fernsehunterhaltung stören!
Etwas lauter gingen die Außeneinheiten der Klimasplitgeräte zu Werke. Zwar verläuft sich der Schall unter freiem Himmel besser, aber nah sitzenden Gartennachbarn könnte schon mal vor Wut der Kuchen aus dem Gesicht fallen. Um sich wirklich durch den Schalldruckpegel einer über 5m entfernten Außeneinheit im Kühlbetrieb gestört zu fühlen, muss man sich allerdings schon etwas einreden. Im Heizbetrieb agierten unterdes einige der Außeneinheiten deutlich lauter. Dies kann zum Problem werden! Dann nämlich wenn man die Außeneinheit auf dem Balkon einer Mietskaserne montiert. Hier ist der Ärger vorprogrammiert. Auch der Eigenheimbesitzer sollte sich den Standort der Außeneinheit gut auswählen, um selbst nicht gestört zu werden, aber auch um böses Blut unter den Nachbarn zu vermeiden. Im Übrigen ist auch der Anblick der Außeneinheiten kein Quell der Freude. Nicht zuletzt deswegen bekommt der Besitzer einer Eigentumswohnung fast immer Probleme mit der Hausgemeinschaft, denn die hat ein Mitspracherecht, wenn es um die optische und akustische Verschandelung der Fassade geht. Bei der Platzwahl für die Außeneinheit der Split-Klimaanlage muss man leider immer auch den Standort der Inneneinheit im Auge haben, denn der Abstand zu dieser darf nicht zu groß ausfallen. So sehr uns die Klimasplitgeräte im Test auch gefallen haben, so kritisch sehen wir doch deren Außeneinheiten. Zumindest sollte sich jeder Interessent Gedanken über deren künftigen Standort machen, bevor er loszieht um sich ein Klimasplitgerät zu kaufen.
Zum Komfort einer Splitklimaanlage gehört neben deren nervenschonenden Arbeitsweise, eine intuitive Bedienung aus der Ferne und aus der Fremde. Die Bedienung aus der Fremde via App im WLAN-Netzwerk oder über das Internet, stellte sich nicht als Stärke der Klimasplitgeräte des Jahres 2018 heraus. Nicht wenige der zum Test angetretenen Split-Klimaanlagen ließen diese Form der Bedienung gänzlich missen. Andere Klimasplitgeräte wussten mit der Steuerung via App nicht zu überzeugen. Dabei wäre es durchaus wünschenswert, wenn man das Klimasplitgerät kurz vor dem Feierabend, vom fernen Arbeitsplatz programmieren und aktivieren könnte. Die Splitklimaanlagen des Jahres 2019 werden es sicher besser machen?! Schon jetzt ganz (unterschiedlich) gut, lassen sich die Klimasplitgeräte vom Sofa aus steuern. Den mitgelieferten Fernbedienungen fehlt es in 4 von 6 Fällen an einer vernünftigen Ergonomie und in 6 von 6 Fällen an der deutschen Beschriftung. Trotzdem ließen sich 5 der 6 im Test verbliebenen Klimasplitgeräte nahezu intuitiv mittels beiliegender Fernbedienung steuern. Eine der Fernbedienungen tat sich schwer mit dem "Muttergerät" in Kontakt zu treten. Wie sich herausstellte, befand sich der Empfänger an ungünstiger Position (Konstruktionsfehler!).
Wesentlich ärgerlicher stimmten uns die beiliegenden Bedienungsanleitungen der Klimasplitgeräte. In 5 von 6 Fällen waren die beiliegenden Bedienungs- und Installationsanleitungen aufgrund zu kleiner Schrift und/oder fehlender deutscher Übersetzung unbrauchbar. Für zwei der unglücklichen Klimasplitgeräte fanden wir nach kurzer Suche sehr gut übersetzte Installations- und Bedienungsanleitungen im PDF-Format als Download auf der Internetseite des jeweiligen Herstellers. Diese Tatsache stimmte uns gnädig.

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Die Qualität der von den Klimasplitgeräten ausgestoßenen Luft

Kaum ein Hitzkopf hat die Luftqualität seiner Räumlichkeiten im Auge, zieht er los um sich ein Klimasplitgerät zu kaufen. Dabei gehören Split-Klimaanlagen zu jener Sorte von Geräten, welche Luft ansaugen, um diese dann im hohen Bogen wieder auszublasen. Dabei werden abgelagerte Schmutzpartikel aufgewirbelt und schließlich vom Klimasplitgerät angesaugt. Wird der angesaugte Schmutz nicht vom Klimasplitgerät herausgefiltert, bevor die entfeuchtete, gekühlte oder erwärmte Luft an die Wohnung zurück gegeben wird, droht deren Bewohnern Krankheit, Siechtum und Tod. Dies ist nicht übertrieben, denn bei dem "Schmutz" geht es hauptsächlich um Feinstäube aller Art sowie Mikroorganismen wie Bakterien, Viren und Pilzsporen. Pollen gefährden den Allergiker. Üble Gerüche treiben die Frau in die Arme eines Anderen. Die Zerfallsprodukte des Edelgases Radon forcieren die Entstehung des vermeintlichen Raucherkarzinoms. Schimmelsporen hauen die stärkste Omma aus den Gesundheitslatschen, direkt in die Urne. Traurig also, dass Hersteller aber auch Käufer so wenig Wert auf die Qualität der vom Klimasplitgerät freigesetzten Luft legen.
Zwar integrieren alle von uns getesteten Splitklimaanlagen einen Luftfilter, aber nur die Wenigsten unter ihnen sehen sich dazu in der Lage, die Tödlichsten unter den Schmutzpartikeln herauszufiltern. Allenfalls gröberer Staub und Insekten bleiben in den windigen Einfachfiltern hängen. Einen HEPA-Filter suchten wir im Segment der Niedrigpreis-Klimasplitgeräte vergebens. Immerhin eine der im Klimasplitgeräte Test 2018 begutachteten Klimaanlagen kam mit einem Bio-Filter daher, welcher nachweislich in der Lage war, auch kleine Staubpartikel aus der angesaugten Luft heraus zu filtern. Bakterien und Pilze soll der Biofilter laut Herstellerangabe mittels biologischer Enzyme neutralisieren. Mangels Möglichkeiten konnten wir letzteres nicht eruieren. Trotzdem machte diese eine Inverter-Klimaanlage die Luft nicht schlechter als sie vorher war. Die anderen 5 Klimasplitgeräte machen sich der Lebenszeitverkürzung schuldig, denn aufgewirbelter Feinstaub reduziert die Lebenserwartung nachhaltig. Da helfen auch keine Antihaftbeschichtungen, welche die Staubanhaftung und die Ansiedelung von Mikroorganismen in einigen der Klimasplitgeräte unterbinden sollen. Ohne nachgeschalteten Feinstaubfilter ergibt sich daraus kein nachhaltiger Effekt für die Gesundheit.
Im Ergebnis dieser Testdisziplin kristallisierte sich der Klimasplitgeräte Testsieger 2018 recht deutlich heraus, wenngleich auch die unserer Meinung nach beste Split-Klimaanlage nicht an die Reinigungsleistung professioneller Luftreiniger heran reicht. Allergiker und Bewohner von feuchten Problembauten sollten sich in einem anderen Preissegment umschauen, oder in Ergänzung zum Klimasplitgerät einen professionellen Luftreiniger hinzu kaufen. Luftreiniger mit HEPA-Filter sind jedoch recht teuer.

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Testergebnis im Klimasplitgeräte Test 2018

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Im Preissegment der günstigen Klimasplitgeräte unter 700 EUR sollte man keine Perfektion bis ins Detail erwarten, denn sonst könnten deren Hersteller die doppelt so teuren Premium-Splitklimaanlagen nicht losschlagen. Unser Klimasplitgeräte Test hat jedoch gezeigt, dass sich gerade die günstigen Inverter-Klimaanlagen als vielseitige, leistungsfähige aber auch dauerhafte Arbeitstiere hervor tun. Deren Manko ist der fehlende HEPA-Filter, was im Zeitalter der Allergien für einige Leute zum Problem werden kann. Da die Luftentfeuchterfunktion der stationären Klimasplitgeräte i.d.R. nicht zur Trockenlegung von Schimmelbuden hergenommen wird, wollen wir es diesbezüglich nicht mit der Kritik übertreiben.
Überschattet von zwei Totalausfällen taten sich alle 6 im Test verbliebenen Inverter-Splitklimaanlagen als sehr gute Luftkühler und Luftentfeuchter hervor. Immerhin 3 der Klimasplitgeräte bewiesen ihre Eignung als effiziente Wohnraumheizung bis in den Winter hinein. Ein derart gutes Testergebnis haben wir nicht erwartet. Letztlich sorgten das bessere Preis-Leistungsverhältnis, zahlreiche positive Erfahrungsberichte unabhängiger Nutzer, die gute Filterleistung und die einfache Handhabung des Testsiegers, für ein eindeutiges Testergebnis im Klimasplitgeräte Test 2018. Der Testsieger und 2 weitere der getesteten Inverter-Klimasplitgeräte machen das Leben nicht nur im Sommer angenehmer. Das Klimasplitgerät ist kein dekadenter Luxus, denn die Zentralheizung ist es auch nicht. So ungesund es ist, im Winter zu frieren, so schädlich ist die Hitze im Sommer. Im Vergleich zum sinnfreien Monoblock-Klimagerät, arbeitet die Split-Klimaanlage ökologisch und ökonomisch vertretbar. Die laufenden Kosten bleiben überschaubar, während der erzielte Effekt nahezu grandios anmutet.
Von den Klimasplitgeräten des Jahrgangs 2019 erwarten wir uns eine generell vorhandene und brauchbare Steuerung über das Internet mittels Smartphone-App. Die Montage der Split-Klimaanlagen sollte von einigen der Hersteller vereinfacht werden, damit auch der Laie Teile der Vorarbeiten selbst erbringen kann. Ansonsten mögen zumindest die besten Klimasplitgeräte 2018 so bleiben wie sie derzeit sind!

Klimasplitgeräte Test 2018   I   Split-Klimaanlagen Testsieger

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